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Am
27.8.1930 beschloss die Schützengesellschaft den Beitritt zum Verband der
"Erzbruderschaft vom heiligen Sebastianus." Dieser katholischen
Organisation, jetzt mit der Bezeichnung "Bund der Historischen
Deutschen Schützenbruderschaften" , sind wir bis heute treu geblieben,
auch als die Vereinstätigkeiten auf Anordnung der politischen Machthaber
während der Kriegsjahre eingestellt werden mussten. Der damalige Präsident
Peter Nakaten sen. brachte die Fahne und die Insignien der
Gesellschaft im Franziskanerkloster auf dem Kreuzberg in Sicherheit.
Nach dem Kriege wurde unsere Schützengesellschaft im Anschluss an die
Generalversammlung vom 26.1.1947 wieder ins Leben gerufen, nunmehr jedoch
als "Schützenbruderschaft". Es dauerte jedoch noch bis zum Jahre
1949, ehe wieder ein erstes Schützenfest abgehalten werden konnte. Dies
war am 7.8.1949 Der Sieger des Königsschiessen und somit erster
Nachkriegskönig hieß Karl Gypkens. Er errang die Königswürde mit
der Armbrust, da das Schiessen mit Gewehren noch verboten war. Zwei Jahre
später beging unsere Bruderschaft ihr 25jähriges Bestehen. Zu der am
21.1.1951 einberufenen |
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Generalversammlung kamen 38 Schützenbrüder. In den darauf folgenden Jahren
traten der Bruderschaft viele neue Mitglieder bei, und es waren
erstaunlich viele Jungschützen, die mit Begeisterung um die Prinzenwürde
kämpften.
Es war klar, dass sich das Vereinleben während des wirtschaftlichen
Aufschwungs in der Bundesrepublik ändern würde. Und da Bonn
Bundeshauptstadt geworden war, blieb auch Poppelsdorf von strukturellen
Änderungen nicht verschont. Es mussten neue Wege gefunden werden, die
Bruderschaft für die Mitglieder interessant zu halten. Neben dem
sonntäglichen Frühschoppen und den Übungsschiessen legte man mehr
wert auf gesellige Veranstalltungen. Dabei sollten sich die neuen
Mitglieder |
schneller in die Schützenfamilie einleben können. Der Erfolg blieb nicht
aus, denn der Mitgliederbestand wuchs bis Mitte der 60er Jahre auf über 70
an. Im Jahre 1966 konnte unsere Bruderschaft auf ihr 40jähriges Bestehen
zurückblicken. Während der Generalversammlung konnten noch fünf
Gründungsmitglieder geehrt werden.
Die weiteren Jahre waren für die Bruderschaft nicht leicht. Es scheiterten
Versuche, erneut Jungschützen und auch weibliche Mitglieder in die
Bruderschaft zu integrieren. Leider starben auch etliche unserer älteren
Mitglieder, so sank die Mitgliederzahlzeitweise unter 60. Wieder versuchte
der Vorstand mit Erfolg das Vereinsleben zu aktivieren. Zahlreiche
Poppelsdorfer und "Neu-Bürger" traten in den folgen Jahren dem Verein bei.
1976 feierte die Bruderschaft numehr wieder mit 70 Mitgliedern ihr
50jähriges Jubiläum. |
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