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Im
darauf folgenden Jahr trat eine neue Ära ein. Die alten
Vorstandsmitglieder, an der Spitze Karl Gypkens, machten einer
nachwachsenden Generation Platz. Als neuer Präsident wurde Franz-Josef
Gypkens gewählt. In seiner Antrittsrede dankte er für das Vertrauen,
das die Schützenbrüder im entgegengebracht haben und bat als erste
Neuerung um die Streichung des Titels "Präsident " und die
Einführung des " Brudermeisters ", weil die zeitgemäßer sei.
In den folgenden Jahren trat die Schützenbruderschaft aktiv in Poppelsdorf
auf und beteiligte sich an vielen Veranstaltungen. Das Vereinsleben wurde
durch zahlreiche Veranstaltungen gefördert; es wurden das
Sebastianusschiessen (früher Eröffnungsschiessen ), Ostereierschiessen,
Königsschiessen, Hasenschiessen und Brezelschiessen
durchgeführt. Auch |
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andere gesellige
Veranstaltungen kamen nicht zu kurz: Proklamation, Krönungsball,
Damen-Kaffee, Oktoberfest, Familientour, Herren-Touren uns
vorweihnachtliches Feiern fanden großen Anklang. Für unsere alten
Poppels-dorfer Bürger wurden Altenfahrten organisiert, die in jedem
Jahr im Herbst unter zahlreicher Beteiligung stattfanden. Um beiden
Konfessionen gerecht zu werden, werden bei diesen Fahrten die St.
Sebastianus-Gemeinde (kath.) und die Luther-Gemeinde (evgl.)
berücksichtigt.
Anfang der 80iger Jahre gab es grundlegende Veränderungen für unsere
Bruderschaft. Unser langjähriges Mitglied und Vereinswirt Erwin Burger
verstarb. Die Bruderschaft verlor nicht nur ein treues Mitglied,
sondern auch das Vereinlokal und den Schießstand. Alle
Schiessveranstaltungen mussten |
| mussten ausfallen oder wurden notdürftig, dank der Freiwilligen Feuerwehr
Poppelsdorf, im Spritzenhaus ausgetragen. Ein Beispiel unserer damaligen
Situation: Das " Hasenschiessen " wurde im Poppelsdorfer Hof
ausgekegelt. Dank der Rektorin der Clemens-August-Schule, Frau
Giesen, konnte man für Schützenfeste eine Lösung finden. Sie stellte
der Bruderschaft den Schulhof zur Verfügung, auf dem ein transportabler
Schiesstand aufgebaut wurde, um die alljährlichen Schützenfeste
erfolgreich durchführen zu können. Im Jahre 1983 ergab sich endlich nach
vielen Bemühungen die Möglichkeit, wieder einen neuen Schiesstand in
Poppelsdorf zu errichten. Im Ratskeller an der Ecke Sternenburgstrasse -
Jagdweg konnte aus einer alten Kegelbahn unter großer Mühe ein Schießstand
gebaut werden. Nicht zu vergessen ist, das sich die Schützenbruderschaft
seit Jahren bei der Poppelsdorfer Kirmes |
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einem Bierstand
und ebenso seit einigen Jahren mit einem Schießstand an den pfarrfesten
aktiv teilnimmt.
Nach 57 Jahren überlegte man, ob die Vereinfahne, die schon so manchen
Sturm erlebt hat, restauriert werden soll. oder ob eine neue Fahne
für die Bruderschaft anzufertigen ist. Nach zahlreichen Diskussionen
einigte man sich im Hinblick auf unser 60 jähriges Bestehen, eine neue
Fahne anzuschaffen. Der Brudermeister beauftragte Frau Reck, die
noch die alte Kunst der Paramentenstickerei beherrschte, eine neue Fahne
für die Bruderschaft zu fertigen. Sie wurde 1983 auf dem Patronatsfest
geweiht. 1986 feierten wird unser 60 jähriges Jubileum. |
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